19. 07. 2008

Gonzo
Der Internet-Buchverlag sammelt Perlen aus dem Cyberspace und publiziert neue Texte aus den Weiten des virtuellen Netzwerks. Die Texte brechen die etablierten Grenzen literarischer Formen auf und spiegeln den Trend zu Aktualität, Individualität und Selbstverwirklichung.
Der Verlag fühlt sich den Traditionen des »New Journalism« verpflichtet. Dabei handelt es sich um einen Reportagestil, der um die Mitte der Sechziger Jahre entstand. Er weicht von der sonst üblichen journalistischen Praxis ab, da die Autoren höchst subjektiv schreiben und viel Wert auf literarische Stilmittel legen.
Tom Wolfe begründete den »New Journalism« mit seiner Geschichte über »Das bonbonfarbene tangerin-rot-gespritzte Stromlinienbaby«. Weitere wesentliche Vertreter der Stilrichtung sind Hunter S. Thompson, Erfinder des »Gonzo-Journalismus«, Truman Capote und Norman Mailer.
Im Internet-Buchverlag werden bevorzugt Kolumnen, Grotesken und Reportagen aus dem realen und virtuellen Leben veröffentlicht. Alle Autoren sind selbst im Internet aktiv und stellen sich und ihr Werk auf verschiedenen Plattformen, Foren und Blogs vor.
Sämtliche Bücher des Unternehmens sind unter Angabe der ISBN über das Barsortiment Libri im Buchhandel beziehbar. Online-Buchhändler liefern die Titel portofrei ins Haus. Vorab können die Titel mittels des Amazon-Tools »Search Inside« angesehen werden.
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Verfasst von prinzrupi
04. 10. 2008
Wilhelm Ruprecht Frieling las die gleichnamige Titelgeschichte aus seinem Buch “Angriff der Killerkekse” am 27. September 2008 in der “Alten Post” Berlin-Neukölln. Ein Film von Silke Puls, Schneck-TV.
Angriff der Killerkese
Stimmen zur Lesung:
“Viele Autorenlesungen triefen Ernst. Bei Frieling geht’s heiter zu. Er ist fest entschlossen, das Leben von der ulkigen Seite zu betrachten, denn dort hat es eine offene Flanke, in der man prima herumpulken kann. Einheit von Form und Inhalt: Auf dem Podium in der alten Neuköllner Post sitzen Statler und Waldorf. Sie haben Frieling den Platz in ihrer Mitte freigehalten, und der tut alles, um zwischen ihnen zu bestehen. Die beiden Nörgler sind sprachlos, der Mann stiehlt ihnen die Show. Er scheut sich nicht, einen Tropenhelm aufzusetzen und ein gelbes Hemd mit Buschornamentik über den Dreiteiler zu ziehen, wenn er berichtet, wieso es mit der Millionen-Erbschaft nichts geworden ist, die ihm Onkel Wumba aus Kalumba vermacht hat. Man hat kein Mitleid, sondern denkt: Braucht dieser heitere Mann überhaupt soviel Geld? Er ist doch glücklich mit seinen Projekten, dem Prinzenpalast und der entzückenden Ehegattin, die ich später kennen lerne. Ich glaube zwar nicht, dass sie ihm seine Radiergummis anspitzt. Doch gewiss wird sie ihn gestützt haben, nachdem sich die Millionen von Onkel Wumba verflüchtigt hatten. Nie zuvor sah ich einen Mann so leichthin auf einen Batzen Geld verzichten. Allerdings: Was sind schon Millionen? Wo man uns doch gerade erzählt, dass viele SteuerMilliarden grad mal reichen, denen zu helfen, die Billionen, hast du gehört: „BILLIONEN!“ gerafft oder verplempert haben, die ihnen gar nicht gehörten. Nix da, der edelmütige „Mister Alfred Bocovo, seines Zeichens Rechtsanwalt im westafrikanischen Benin“ ist unschuldig, denn es gibt ihn gar nicht. Frieling hat diesen Ungeist des Betrugs und der Geldgier aus dem Internet-Dschungel extrahiert und ihm eine Pappnase verpasst. Da muss einer schon früher aufstehen, der einen Buchprinzen betuppen will.”
Jules van der Ley, Teppichhaus Trithemius
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Verfasst von prinzrupi
22. 09. 2008
Stimmen zum Buch
»Angriff der Killerkekse«
Ähnlich wie die Malerei gegenüber der Fotografie das hervorheben kann, was ihr wesentlich und wichtig erscheint, während die Fotografie weitgehend an die Realität gebunden ist, fesselt der höchst subjektive und plakative Schreibstil dieser Erzählweise den Leser mehr als die nüchterne Aufzählung von Fakten …
»Politisch nie korrekt überspitzt er die Lage sarkastisch mit überbordender Lust am Chaos.«
Vollständige Rezension: radiergummi.wordpress.com
Das Buch »Angriff der Killerkekse« … besteht aus einzelnen Geschichten, meistens Situationen des Alltags, wie sie jeder kennt und auch schon selbst erlebt hat. Alle diese Dinge sind eigentlich nichts Besonderes, nein, es ist die Art und Weise wie der Autor darüber schreibt, damit eine Geschichte daraus entsteht. Manchmal benutzt er etwas Übertreibung und immer seinen ganz speziellen Humor und zeigt die absurden und komischen Seiten des Lebens. So entstehen dann wirklich herrliche Ereignisse, geschmückt mit vielen Details. Mir kommt es vor, als ob man einen Stein in der Hand hält, ihn lange ansieht, putzt, daran arbeitet und plötzlich ist ein Diamant daraus geworden.
Vollständige Rezension: www.sirena.blog.de
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Verfasst von prinzrupi
13. 09. 2008

Manische Wiegenlieder
Berlin
Zierfische in Fensterbuchten,
starren stumm auf Straßenschluchten.
Zwei Schatten wühlen dort in Tonnen,
Frau Sonne onaniert voll Wonnen.
Vor dem Kiosk stehen Trinker,
alte Häuser sind aus Klinker.
Züge jammern, Autos muhen,
keine Zeit, sich auszuruhen.
Duftig kackt im Hintergrund
Mops, der Promenadenhund.
Türken feiern Zuckerfest,
von Osten blitzt ein roter Rest.
Spendensammler, Bettler, Berber,
graues Volk, Asylbewerber,
warten eisgrau unter Bögen
in den Tüten ihr Vermögen.
An der Ecke schreit ein Kind,
der Fernsehturm wiegt weich im Wind.
Ich ruf mir einen Zeppelin,
flieg nach Berlin, auf nach Berlin.
Wilhelm Ruprecht Frieling
MANISCHE WIEGENLIEDER
Surreale und absurde Gedichte
96 Seiten • € 9,80 • ISBN 978-3-941286-20-7
Erhältlich unter Angabe der ISBN im Buch- und Versandhandel
Portofrei kaufen, ohne zu laufen: bei Amazon.de oder buecher.de
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Verfasst von prinzrupi
13. 09. 2008

Marsmenschen auf Malle
Verehrt die käsebleiche Mondgöttin,
Küsst dem dreischwänzigen Sternenkind die Füße!
Entzündet Kerzen, opfert Räucherwerk!
Streut Blumen, leckt Staub, stürzt Euch in wilde Kakteen;
Dann wird Euer Flehen vielleicht erhört,
Und die Schicksalshüter schicken auch Euch Weltenbürger
Einmal nach »Malle«!
Reportagen und Geschichten eines Insiders über die Mittelmeerinsel Mallorca. Mit Humor und Augenzwinkern sucht sich der Autor der Mentalität der Insulaner und ihrer Besucher zu nähern.
Der Autor pendelt zwischen Berlin und Palma de Mallorca. Er schreibt Reportagen, Glossen und Kolumnen in der Tradition des »New Journalism«. Mehr als 20 Buchveröffentlichungen, darunter Sachbücher, Ratgeber zum kreativen Schreiben sowie das »Wörterbuch der Verlagssprache«.
Wilhelm Ruprecht Frieling
MARSMENSCHEN AUF MALLE
Reportagen und Geschichten aus Mallorca
128 Seiten • € 14,80 • ISBN 978-3-941286-30-6
Erhältlich unter Angabe der ISBN im Buch- und Versandhandel
Portofrei kaufen, ohne zu laufen: bei Amazon.de oder buecher.de
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Verfasst von prinzrupi
13. 09. 2008

Angriff der Killerkekse
Unsere Welt gerät aus den Fugen: Schulze wird beinahe zum Mörder, als er eine Hose kaufen soll. Radiohörer planen, den GEZ-Geldeintreiber in einer Kühltruhe zu versenken. Ein Gärtner verwandelt sich im Kampf gegen Unkräuter in einen Feuerteufel. Eine polnische Putzhilfe fällt in Trance, nachdem sie heimlich von gefrorenen Keksen gekostet hat.
Frielings wundervoll skurrile Geschichten kreisen um den alltäglichen Wahnsinn, der an jedem von uns nagt. Es geht um Maßlosigkeit, Jagdfieber, Spieltrieb, Völlerei, Geiz, Faulheit, Mordlust, Geldgier, Wollust, Größenwahn, Bequemlichkeit und Rachsucht.
Wilhelm Ruprecht Frieling arbeitete als Fotograf und Redakteur und war später als Autor und Verleger tätig. Der Berliner Autor veröffentlichte in deutschen und amerikanischen Magazinen, publizierte mehr als 20 Bücher und betreibt zahlreiche Blogs.
Wilhelm Ruprecht Frieling
ANGRIFF DER KILLERKEKSE
Reportagen und Geschichten vom täglichen Wahnsinn
176 Seiten • € 14,80 • ISBN 978-3-941286-10-8
Erhältlich unter Angabe der ISBN im Buch- und Versandhandel
Portofrei kaufen, ohne zu laufen: bei Amazon.de oder buecher.de
zu den Pressestimmen
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Verfasst von prinzrupi